nach vielen berichten über diverse multitouch-interfaces - wie sie in letzter zeit aus dem geistigen nährboden diverser universitäten sprießen, habe ich mir vorgenommen auch eines zu bauen. folgendes bild zeigt mich (meine hand) mit dem gefühl “ich kann das auch!”.
mein selbstbau-drang hat mehrere gründe:
ich bin ungeduldig
kommerzielle produkte werden scheinbar noch einige zeit auf sich warten lassen
es eröffnet mir neue dimensionen an kreativität
nicht nur weil es zu kreativem eingesetzt werden kann
auch der bau-prozess ist ein kreativer
ich muß viele neue dinge lernen
es ist einfach cool!
dazu habe ich auf meiner bitspirits-google-site eine neue kategorie eingerichtet - multitouch.
dort zu finden:
ein immer aktueller status zu meinem bau-fortschritt
ideen zur verwendung
informationen zum bau der hardware
software
multitouch-videos die zeigen was andere damit machen und wenn möglich wie sies machen
nachdem der olpc eine zeit der klein- und billig-rechner eingeläutet hat haben sich so einige mini-books angesammelt die es zu kaufen gibt. und auch wenn die meisten - vor allem bild-qualitätsmäßig - immer noch nicht an die leistung meines früheren (4 jahre alten) sharp muramasa cv50f heranreichen, der auf 7,5″ mit einem 1366×768-display aufwarten konnte, bei dem led-hintergrund-beleuchtete shirme heutiger tage kontrastlos verblassen, machen ihm die neuen kleinen doch konkurrenz. habe ich für den cv50f noch 780€ in akihabara - der quelle aller elektronik - ausgegeben (in europa kostete er 2400€) , bekommt man die heutigen kleinen mit besserer ausstattung schon um nichtmal 500€.
vor allem aber schätze ich nach meinem umpc-exkurs doch die tastatur als ein feature, dessen verzicht dem erfolg der umpcs - wie meinem amtek (links) - sehr zusetzen. umpcs wiederum überzeugen mich durch den touch-screen, der wie bei pdas, von hand bedienbar ist.
manche der liliputer sind auch convertibles wie mein toshiba convertible tablet-pc - also laptops die durch drehen und kippen zu tablets werden. ein system, daß man unbedingt mit touchscreens kombinieren sollte, statt wiederum stift-basierte grafik-tablets einzubauen.
genug meines fachlichen gesimpels: hier ist die - auch nicht ganz vollständige - liste von liliputing, mit details zu all den mini-notebooks dieser tage.
warum ist bitspirits bei google.at unter “produktivität und technologie” die erste seite, die google anzeigt, in anderen sprachen aber nicht? weil google weiß wo ich zu finden bin. davor fürchte ich mich aber gar nicht, denn die web-master-tools haben bitspirits zu dem search-ranking verholfen. siehe video:
wer seinen smarten kleinen heute einen spiel-bären schenken will, kann sich nun die anschaffung eines robotisierten spiel gefährten überlegen. der robo-bär mit namen hykim kann wie echte bären auf 2 oder auf 4 pfoten unterwegs sein und kann im gegensatz zu vielen anderen robo-tierchen seine schultern drehen. er kommt mit linux auf einem amd-geode-prozessor und einer menge input und output-optionen. ich finde ihn mit deinen gestandenen 60cm niedlich. ein knut für zu hause. den preis gibt es hier nur auf anfrage.
neu in deinem lieblings-restaurant: kellner aus luft, die bei entsprechender geste erscheinen. oder will man auch nur einmal eine sos-nachricht schicken - wie gewisse sternen-prinzessinen?
creative docs . net - ein schweizer vektor-künstler, der noch unter entwicklung, schon zu haben ist - einstweilen gegen freiwillige spenden. das programm ist - trotz vektor-orientation - zur darstellung im pixeligen umfeld gedacht, weshalb die bilder in jeder auflösung und größe immer perfekt aussehen. die oberfläche ist nicht gerade langweilig, sehr übersichtlich und fortschrittlich.
ein zwei tests ist es mir wert gewesen und ich muß sagen: sehr gut!
flickrfs gibt es nur für ubuntu und konsorten. für windowsianer lohnt sich aber der neidische blick auf das tool. jedenfalls erhöht es die wahrscheinlichkeit eines umstiegs auf linux um 0.003% - in meinem fall.
in wenigen schritten installiert, verbindet es die flickr-bilderwelt mit dem mount-table und bindet flickr als verzeichnis in den baum ein. was immer man in dem verzeichnis tut, spiegelt der flickt-account wieder. verzeichnisse anlegen, löschen. bilder bearbeiten und anschließend nie wieder ans hochladen denken müssen.
prophotolife.com hat einen video-blog, der uns hilft bessere photographen zu werden. in episode 5 erklärt man uns wie ein histogramm zustande kommt und was man mit einem histogramm anfangen kann.