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Android AppInventor ist beim MIT in guten Händen

App Inventor MindstormAls Google den Android App Inventor ins Netz stellte, war es mein besonderer Liebling. Mit einem Mal konnte ich mit meinem grundlegenden Wissen Android programmieren. Zwar waren die Möglichkeiten naturgemäß beschränkt, aber das vorhandene Arsenal an „Bauklötzen“ sowie die Verbindung zu Lego Mindstorm-Robotern, zog doch einige Leute zu dem Projekt. Über 80.000 User sind jede Woche online und bauen ihre Apps.

Google entschloß sich dann die Entwicklung des App Inventor als Projekt an das MIT weiterzugeben. Dort – schien mir damals – kam die Weiterentwicklung nur langsam in die Gänge. Und nun gibt es den App-Inventor 2 – Ein Grund wieder einen Blick darauf zu werfen. Und ich bin begeistert!

App Inventor Blocks EditorDie Software läuft nun koplett im Browser – auch der Blocks-Editor.  Dadurch ist der Wechsel zwischen Screen-Design und der grafischen Programmieroberfläche viel flüssiger. Bahnbrechend neu sind mehrere Screens im selben Programm. Man kann nun auf Files zugreifen und diese als Speicher-Ort verwenden. Es gibt neue Blöcke und ein paar Gewohnte gibt es nicht mehr. Das simple Wait z.B. ist der Axt zum Opfer gefallen. Es werden lokale und globale Variablen unterschieden, was einen immensen Fortschritt bedeutet.  Listen sind besser geworden. Summa summarum ist der neue Inventor im Gesamtkonzept nun näher an den Android Software Konzept.

Arbeitsweise

Ein Teil des App-Inventors ist der Designer. Dort sammelt man alle Komponenten zusammen, die man im Projekt benötigt und kann deren jeweilige Einstellungen bearbeiten. Die Objekte erhalten Namen und werden – so es Sinn macht  – am jeweiligen Schirm positioniert.

Der Blocks-Editor ist, wo es dann wirklich interessant wird. Objekte und deren Methoden, Befehle, Variablen – Alles wird hier in grafischer Form mit intuitiven Hilfsmitteln zu tatsächlich hübschem Programm-Code zusammengebaut.

App Inventor QRIst man soweit, kann man das Programm per QR-Code herunterladen oder  über ein USB-Kabel oder WiFi aufs Handy transferieren.

Fertig!

Und jetzt los! Wenn ihr etwas tolles gebastelt habt, teilt es in den Kommentaren mit uns!

 

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