kaffeegeklärt - meine blicke gleiten,
durchs fenster, auf, auf und davon.
dahin wo sich die perspektiven weiten -
in gedanken weile ich dort schon.
noch trüben wolkenhimmel meine sicht
aufs blau der schönen atmosphäre.
doch hindern sie mein denken nicht,
ich träume mir, daß es anders wäre.
ich denk an sonnestrahlen die kühn
frohe farben rauschend machen.
ich denke sprießend blühend grün,
an ferne wärme, ruh’ und lachen.
- th rhymes
tropfend triefend traurig trotzend
kläglich kalte klänge klopfend
sonnige strahlen ständig stoppend
wolken wandern weglos wetternd
- th rhymes
eben durft’ noch der winter wüten,
nun sprießen auf knospend’ bäumen blüten.
soll sich die die grüne kraft entfalten,
muß zartes grün auch steine spalten.
- th rhymes
im krankensessel sitztend -
ein mensch - grübeld verdrossen,
fieberig erhitzt und schwitzend,
hat er beschlossen
“ihm steht der kranke zustand nicht!”
nur hilft das nicht,
der kranke stand ist leider pflicht
so sitzt er, liegt und rollt herum,
lage weilt die langeweile.
irgendwie ists ihm zu dumm
“ungeduld” heißt diese eile.
die zeit steht still,
die welt verfliegt -
was gar nicht will,
wer krank daniederliegt.
- th rhymes
und zwar hier . bitte bewerten!
hier mein erster beitrag zum moleskine-project: link
wer ein moleskine-notitzbuch sein eigen nennt und darin herum-zeichnet - ob währen meetings, wie ich - oder einfach um eben seine ideen festzuhalten kann seine zeichnungen und damit sich selbst täglich höchstens einmal auf diesen bilder-blog (moleskine project ) stellen. das bild muß schon im internet liegen.
die anleitung sieht vor, ein mail zu schrieben, somit wird die kunsta lso handverlesen für unser tägliches entzücken aufbereitet. super idee. ich überlege auch ein paar meiner sachen hochzuladen… und wieder einmal überlege ich mir doch ein moleskine zu kaufen - z.b. von amazon .
soll ich meine bilder auch dahin stellen?
<a href=”http://www.polldaddy.com” >Polls</a> - <a href=”http://www.polldaddy.com/poll.asp?p=122901″ >Take Our Poll</a>
ein mensch sitzt da, die nägel feilt,
ansonsten ist er komplett erstarrt.
wärend die zeit schon lange weilt,
auf langeweile er beharrt.
er schaut so vor sich hin - gebannt,
als würde er sich konzentrieren,
dabei ist er doch ganz entspannt,
nicht einmal willens zu sinnieren.
als ihn sein sinn dann wiederfindet,
und ihm durch den kopf geht,
in seinem gehirn sichs windet:
für eine pause ist es nie zu spät!
kugelschreiber auf kariertem papier - signiert tp vii.vii
rastlos, munter, fast bedrohlich
rast mitunter höchst beschleunigt
ein gespinst dem andern folgend
über gesponnen dünne verbindend
spannende neuronale netz-gebilde
in mein sinnen - in das wilde
festgesetz, klettenartig haftend
verfestigt, angekettet, fast entkräftend
fesselt ein gedankengang manche ganglie
manche folgerungen eine koffeinermangelnde
zelle - aufgeriebenes nervengewebe
auch um mitternacht: ich lebe
- thomas prikowitsch
ein mensch, dem schweiß schon ganz verfeindet;
geht aus, sich einen ventilator spendet.
er kauft ihn ein, trägt ihn nach haus’.
er baut ihn auf, er läuft - tag ein tag aus.
doch damit nicht genug der kühle.
denn kein ende hat die sommerschwüle -
so kauft sich eben jener mensch erneut
was ihn mit gewirbelt kühler luft erfreut.
dann sitzt er zufrieden lächelnd,
statt verzweifelnd hechelnd,
zwischen rotorblättern gut befächert,
während er noch kühles bechert.
doch wieder läuft er hin und zahlt,
doch diesmal für einen mantel, weil ihm kalt.
tags darauf: die fieberkurve - unbeliebt -,
dem menschlein einen dämpfer gibt.
kühl ist’s auch im stillen grab,
da bracht ihn hin, der luft-mix-stab.
ohne klima aber ventiliert
sommer 2007 - thomas prikowitsch
wieder eine anspielung auf eugen roths sämtliche menschen
mein neues bild - endlich am web
für eine gesamt-ansicht und größere darstellung klickt man auf das bild.
öl auf leinwand, 100×70cm,
datiert und signiert tp I.II
€ 580,-