wer modell-eisenbahnen liebt, will als umgebung möglichst naturgetreu realismus nachstellen und baut sich vielleicht seine eigene kleine weichensteller-welt. dazu bieten fachgeschäfte ganze arsenale an naturgetreu wirkenden modell-bäumen, wiesen, wässern, steinen, häusern, menschen … und und und.
thomas doyle nutzt ebendiese die materialien eines kleinst-welten-bauers - allerdings für seinen surrealismus. die fotos zeigen wie viele perspektiven ein solcher 3d-surrealismus wirklich bietet.
ich bin über den makezine-blog dorthingestolpert und muß sagen, das war seit einigen tagen das beste und anregenste kunst-erlebnis.
complexification nennt sich die gallerie der die folgenden bilder entspringen. die bilder werden in einem java-programm vor des betrachters augen berechnet. ich habe sie per screenshot an der für mich schönsten stelle festgehalten. das wäre doch etwas für ein wallpaper, hm?
in zeiten wo gute computergrafik nicht mehr an der perfomance scheitert, und computeranimationen aus frühen jahren wie kinderkritzelein wirken, müssen sich künstler neuen herausforderungen stellen. lange schon gelten für eine eingeschworene grafik-demo-szene 64kb als die selbstauferlegte grenze innerhalb der man alle bildgewalt entfesseln zu können als kustwerk gilt.
in wien findet am 17.jänner wieder eines der monatlichen demoscene-meeting mit der binären nummerierung 0011 (=3) statt. mehr auf der webseite von [d]vision.at
demos zum download und zum bewerten gibt es auf scene.org (da linkt auch das bild hin)
wer sich fragt warum ihm ein kariertes papier so gut beim denken hilft und diese frage mit in die ansicht der durchs bild verlinkten präsentation nimt, wird zwar die gesprochenen kommentare zu der pdf-präsentation vermissen, aber trotzdem am schluß verstehen, was raster mit gutem design zu tun haben, und warum wir raster irgendwie gern haben. und man wird verstehen warum mark boulton und khoi vinh mehr geld verdienen als mancher.
und hier kann man die präsentation herunterladen - 8mb die es wert sind.
von der textverarbeitung bis zur videobearbeitung gelingt mittlerweile alles im browser. und music-shake zeigt uns wie gut ein sampler im internetz sein kann. die koreaner dürften sichs auf den ie stehen. wieder eine seite die nur den internet exploder richtig bedient, aber manchmal lohnt es sich doch den un-browser zu starten.
samples stehen schon zur verfügung - und zwar in rauhen mengen.
hier wird musiziert, geshared, kommentiert, bewertet und vor allem gehört.
und der disclaimer meint:
Musicshake could be addictive. Try not to lose too much sleep while becoming an expert “Musicshaker”.