als ich noch mit meinem nokia unterwegs war, da war freisprechen im auto eine einfache sache. aber mit dem samsung, das mit mehr stil und flachheit meine hosentaschen schont, spricht es sich nicht so frei. also überlegte ich seit dem umstieg den aufstieg auf neue freisprech-ebenen mit einer echten, richtigen freisprecheinrichtung für das auto. was mich aber dann doch abgeschreckt hat war, mein auto selbst oder durch dritte zerschrauben zu lassen um ein kabel hier und ein mikrofon dort und die elektronik wo anders unsichtbar verstauen zu lassen. was mich und mein auto aus dem schlamassel gerettet hat? das feine kleine ding hier:

die für bluetooth empfängliche freisprecheinrichtung von funkwerk dabendorf die das besitzerego erklärterweise pushen will, heißt ego-cup. cup? ja, cup! sie ist namensgemäß für die einbaufreie installation im cup-holder des fahrzeugs gedacht. damit ist sie im normalfall im idealen griffbereich des lenkers.
sie kommt um nicht einmal 90 euro und bietet die möglichkeit den platz im auto ideal zu nutzen. was bekommt man für sein geld?
- das gerät selbst
- ein 12V - usb stromanschlußkabel
- ein mikrofon, daß durch seinen standard-anschluß leicht mit einer kabel-version ersetzt werden kann
- einen cup-holder-einsatz, der in alle cup-holder paßt und das gerät aufnimt
das durchdachte kleine gerät glänzt nicht nur durch den kunststoff in klavierlack-optik, sondern auch durch folgende eigenheiten.
- klein
- einfach umbaufrei zu installieren
- plug and play betrieb mit allen blue-tooth handsets
- mikrofon über buchse ansteckbar
- usb-stromversorgung
über den usb-adapter am 12V-anschluß des autos kann man auch einmal das handy laden, wenn nötig - das detail hat mich am meisten erfreut. und man kann die freisprecheinrichtung dadurch auch überall nutzen, wo usb zur verfügung steht - zum beispiel bei einem konferenztelefonat, am usb-stecker des laptops, im büro.
durch echo- und rauschunterdrückung - wofür ein digitaler signal-prozessort verantwortlich ist - hat man dabei immer großartige klangqualität.
der cup-holder meines wagens ist von einer dose japanischen kaugummis besetzt. dennoch habe ich das gerät dort getestet und festgestellt, daß der cup-holder - so gut er von hand erreichbar ist - durch seine lage den aufnahmebereich des mikrofons zu sehr einschränkt. die lösung: ein anderer standort im auto. hier profitiert das gerät voll von seinem schlichten und ansprechenden design. selbst an anderen plätzen sieht es so aus, als gehöre es einfach dorthin. die andere lösung wäre ein verkabelbares mikrofon gewesen.
man merkt insgesamt einfach, daß das gerät von einem hersteller aus dem professionellen telefonie-umfeld stammt, der weiß welche anforderungen kunden haben.
ob im büro oder im auto, ich bin mit dem gerät sehr zufrieden!
einziger kritik-punkt: der lautsprecher hätte größer ausfallen können - aber das ist bei einem solch kompakten gerät sicher schwierig und daher verzeihbar.







… die aus ihren vier wänden wenig ans tageslicht kommen ist diese optische täuschung gedacht. ein fenster wo keines ist?
…kommt aus einer relativ kleinen nuklearen batterie - wenn das patent durchgeht.
den kurbelakku kann man überall hin mitnehmen. und schon hat alles, was am usb geladen werden kann genug des spannungsgeladenen lebenssaftes. knapp 40$ und stunden des kurbelns später weiß man die steckdose wieder zu schätzen. aber um der umwelt etwas gutes zu tun, kann man sich das schon einmal überlegen. 
wer will, kann sich seinen apple auch selbstbauen, denn seit intel-chips als herz im gigaherz-takt in apfel schlagen ist das betriebssystem auf die intel-platform abgestimmt. ein paar tricks und tweaks hier und dort und man kann für einen teil des preises seinen eigenen hackintosh bauen - die richtige hardware vorausgesetzt. lifehacker gibt uns die gut bebilderte 