wer kein problem damit hat viereinhalb kilogramm an batterie-speicher mitzutragen ist fit genug diese auch mit eigener kraft zu laden. und die knapp unter 100€ sind tatsächlich leistbar. vollgeradelt liefert die batterei 12v und bei 7 ampere-stunden. man kann leider nur 100 volt und watt wechselstrom davon beziehen. aber viele bei uns erhältliche netzteile für elektronische firlefanzen sind ohnehin asiatischer fabrikation und daher für 100-240 volt geeignet. (das bild verlinkt)
archiv - 'hardware'
nach vielen berichten über diverse multitouch-interfaces - wie sie in letzter zeit aus dem geistigen nährboden diverser universitäten sprießen, habe ich mir vorgenommen auch eines zu bauen. folgendes bild zeigt mich (meine hand) mit dem gefühl “ich kann das auch!”.

mein selbstbau-drang hat mehrere gründe:
- ich bin ungeduldig
- kommerzielle produkte werden scheinbar noch einige zeit auf sich warten lassen
- es eröffnet mir neue dimensionen an kreativität
- nicht nur weil es zu kreativem eingesetzt werden kann
- auch der bau-prozess ist ein kreativer
- ich muß viele neue dinge lernen
- es ist einfach cool!
dazu habe ich auf meiner bitspirits-google-site eine neue kategorie eingerichtet - multitouch.
dort zu finden:
- ein immer aktueller status zu meinem bau-fortschritt
- ideen zur verwendung
- informationen zum bau der hardware
- software
- multitouch-videos die zeigen was andere damit machen und wenn möglich wie sies machen
nachdem der olpc eine zeit der klein- und billig-rechner eingeläutet hat haben sich so einige mini-books angesammelt die es zu kaufen gibt. und auch wenn die meisten - vor allem bild-qualitätsmäßig - immer noch nicht an die leistung meines früheren (4 jahre alten) sharp muramasa cv50f heranreichen, der auf 7,5″ mit einem 1366×768-display aufwarten konnte, bei dem led-hintergrund-beleuchtete shirme heutiger tage kontrastlos verblassen, machen ihm die neuen kleinen doch konkurrenz. habe ich für den cv50f noch 780€ in akihabara - der quelle aller elektronik - ausgegeben (in europa kostete er 2400€) , bekommt man die heutigen kleinen mit besserer ausstattung schon um nichtmal 500€.

vor allem aber schätze ich nach meinem umpc-exkurs doch die tastatur als ein feature, dessen verzicht dem erfolg der umpcs - wie meinem amtek (links) - sehr zusetzen. umpcs wiederum überzeugen mich durch den touch-screen, der wie bei pdas, von hand bedienbar ist.
manche der liliputer sind auch convertibles wie mein toshiba convertible tablet-pc - also laptops die durch drehen und kippen zu tablets werden. ein system, daß man unbedingt mit touchscreens kombinieren sollte, statt wiederum stift-basierte grafik-tablets einzubauen.
genug meines fachlichen gesimpels: hier ist die - auch nicht ganz vollständige - liste von liliputing, mit details zu all den mini-notebooks dieser tage.
wie das video zeigt kann man mit einem multitouch-display, daß auch ir-reflektive symbole erkennt interessante dinge machen.
kein atom-prozessor, trotzdem ziemlich ansehnlich. die video-performance ist nicht die beste, aber für viel anderes reichts.
das video zeigt was sich an der front ernsthafter touch-optimierter desktops tut. der bump-top wurde vor einiger zeit schon vorgestellt und wer der entwicklung nicht so folgen konnte hat sich vielleicht schon gefragt ob das system die forschungsphase überstanden hat. oh ja, es hat!
man kann nun auch per mail am laufenden gehalten werden. dazu muß man sich auf der webseite der bump-toppers anmelden.
mehr demo-videos nach dem link …
weiterlesen ‘bumptop 3d desktop in herzeigbarer version und private beta’
wer hat nicht einen platz, wo er all seine gadgets die er so bei sich trägt ablegt, sobald er nach hause kommt? und dann muß man sie noch anstecken, damit sie on the road wieder fit sind. wäre es nicht wunderbar, wenn man sie nur an einen bestimmten platz legen müßte und sie würden geladen, ohne daß das vorzimmer-kästchen, oder wo immer der bereich ist, zu einer kabelsalat-schüssel wird? ein traum wird wahr. der wild-charger läd elektronische geräte wie ipods und mobil-telefone, sobald man sie auf das lade-pad legt.
dazu bekommt das device einen lade-adapter verpaßt. im fall von mobiltelefonen etwa eine spezielle akku-abdeckung.
bisher werden zwar nur eine linie von motorola mobiltelefonen und ipods geladen, aber das sind show-cases für zukünftige entwicklungen. ideal wäre der lade-adapter im akku zu integrieren. oder daß hersteller von gadgets den lade-adapter im gadget selbst unterbrigen. auf, auf laßt uns laden!
das pad kostet rund 60 dolaris, und die adapter so um die 35.
dabei handelt es sich aber nicht um einen induktiv arbeitenden lade-adapter, wie ich gehofft hätte, der ganz ohne elektrischen kontakt auskäme. sollte ein gegenstand, der nicht geladen werden kann, oder kurzschlüsse verursachen würde damit in kontakt kommen, wird das lade-pad deaktiviert. also darf man seinen schlüsselbund nicht gemeinsam mit den gadgets ablegen!
wo ist nun aber nun die induktive lade-revolution? (das bild verlinkt)
daß der tom cruise in minority-report seinen riesenbildschirm mit keinem finger auch nur berührt hat ignorierend, wird dieses multitouch-display in allen medien trotzdem über den minority-report-kam gezogen. ich sage es ist multitouch - touch wie in “can’t touch this!”!
für irgend etwas muß es doch gut sein, das kleine glänzende ding mit dem großen preis-schild. oh, ja! es ist ein herforragendes touchpad, daß man benutzen kann um den pc zu steuern. so kommt der pc dann auch zu einem multitouch-gesten-interface. und wie toll das ist wird uns im folgende video gezeigt.
natürlich muß man das phone erst aus seinem gefängnis holen (jailbreak). aber dann kann man von den google-code-pages das zip-file herunterladen und installieren.
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der nicht gerade interaktive holocube von holocube.eu verspricht 3d-videos von der eingebauten festplatte abzuspielen um betrachter um einige momente in die display-zukunft zu versetzen.
als ich noch mit meinem nokia unterwegs war, da war freisprechen im auto eine einfache sache. aber mit dem samsung, das mit mehr stil und flachheit meine hosentaschen schont, spricht es sich nicht so frei. also überlegte ich seit dem umstieg den aufstieg auf neue freisprech-ebenen mit einer echten, richtigen freisprecheinrichtung für das auto. was mich aber dann doch abgeschreckt hat war, mein auto selbst oder durch dritte zerschrauben zu lassen um ein kabel hier und ein mikrofon dort und die elektronik wo anders unsichtbar verstauen zu lassen. was mich und mein auto aus dem schlamassel gerettet hat? das feine kleine ding hier:

die für bluetooth empfängliche freisprecheinrichtung von funkwerk dabendorf die das besitzerego erklärterweise pushen will, heißt ego-cup. cup? ja, cup! sie ist namensgemäß für die einbaufreie installation im cup-holder des fahrzeugs gedacht. damit ist sie im normalfall im idealen griffbereich des lenkers.
sie kommt um nicht einmal 90 euro und bietet die möglichkeit den platz im auto ideal zu nutzen. was bekommt man für sein geld?
- das gerät selbst
- ein 12V - usb stromanschlußkabel
- ein mikrofon, daß durch seinen standard-anschluß leicht mit einer kabel-version ersetzt werden kann
- einen cup-holder-einsatz, der in alle cup-holder paßt und das gerät aufnimt
das durchdachte kleine gerät glänzt nicht nur durch den kunststoff in klavierlack-optik, sondern auch durch folgende eigenheiten.
- klein
- einfach umbaufrei zu installieren
- plug and play betrieb mit allen blue-tooth handsets
- mikrofon über buchse ansteckbar
- usb-stromversorgung
über den usb-adapter am 12V-anschluß des autos kann man auch einmal das handy laden, wenn nötig - das detail hat mich am meisten erfreut. und man kann die freisprecheinrichtung dadurch auch überall nutzen, wo usb zur verfügung steht - zum beispiel bei einem konferenztelefonat, am usb-stecker des laptops, im büro.
durch echo- und rauschunterdrückung - wofür ein digitaler signal-prozessort verantwortlich ist - hat man dabei immer großartige klangqualität.
der cup-holder meines wagens ist von einer dose japanischen kaugummis besetzt. dennoch habe ich das gerät dort getestet und festgestellt, daß der cup-holder - so gut er von hand erreichbar ist - durch seine lage den aufnahmebereich des mikrofons zu sehr einschränkt. die lösung: ein anderer standort im auto. hier profitiert das gerät voll von seinem schlichten und ansprechenden design. selbst an anderen plätzen sieht es so aus, als gehöre es einfach dorthin. die andere lösung wäre ein verkabelbares mikrofon gewesen.
man merkt insgesamt einfach, daß das gerät von einem hersteller aus dem professionellen telefonie-umfeld stammt, der weiß welche anforderungen kunden haben.
ob im büro oder im auto, ich bin mit dem gerät sehr zufrieden!
einziger kritik-punkt: der lautsprecher hätte größer ausfallen können - aber das ist bei einem solch kompakten gerät sicher schwierig und daher verzeihbar.



