wer kein problem damit hat viereinhalb kilogramm an batterie-speicher mitzutragen ist fit genug diese auch mit eigener kraft zu laden. und die knapp unter 100€ sind tatsächlich leistbar. vollgeradelt liefert die batterei 12v und bei 7 ampere-stunden. man kann leider nur 100 volt und watt wechselstrom davon beziehen. aber viele bei uns erhältliche netzteile für elektronische firlefanzen sind ohnehin asiatischer fabrikation und daher für 100-240 volt geeignet. (das bild verlinkt)
archiv - 'it[si]bit[si]'
vielleicht will man den geschenks-usb-stick ja gleich noch effektiver für werbung nutzen und beim ersten anstecken, soll der beschenkte einen werbegruß bekommen.
vielleicht will man aber auch, daß ganz unauffällig malware am rechner des beschenkten installiert wird, sobald der ahnungslose den usb-stick ansteckt.
vielleicht soll aber auch nur ein eigenes backup-script laufen?
was immer man vorhat - der usb autorunner erstellt für den usb-stick ein autorun.inf, das darauf gespeicherte daten zum laufen bringt. natürlich kann man das auch händisch machen - aber wozu wenns per klickerei auch geht. (das bild verlinkt)
nach vielen berichten über diverse multitouch-interfaces - wie sie in letzter zeit aus dem geistigen nährboden diverser universitäten sprießen, habe ich mir vorgenommen auch eines zu bauen. folgendes bild zeigt mich (meine hand) mit dem gefühl “ich kann das auch!”.

mein selbstbau-drang hat mehrere gründe:
- ich bin ungeduldig
- kommerzielle produkte werden scheinbar noch einige zeit auf sich warten lassen
- es eröffnet mir neue dimensionen an kreativität
- nicht nur weil es zu kreativem eingesetzt werden kann
- auch der bau-prozess ist ein kreativer
- ich muß viele neue dinge lernen
- es ist einfach cool!
dazu habe ich auf meiner bitspirits-google-site eine neue kategorie eingerichtet - multitouch.
dort zu finden:
- ein immer aktueller status zu meinem bau-fortschritt
- ideen zur verwendung
- informationen zum bau der hardware
- software
- multitouch-videos die zeigen was andere damit machen und wenn möglich wie sies machen
nachdem der olpc eine zeit der klein- und billig-rechner eingeläutet hat haben sich so einige mini-books angesammelt die es zu kaufen gibt. und auch wenn die meisten - vor allem bild-qualitätsmäßig - immer noch nicht an die leistung meines früheren (4 jahre alten) sharp muramasa cv50f heranreichen, der auf 7,5″ mit einem 1366×768-display aufwarten konnte, bei dem led-hintergrund-beleuchtete shirme heutiger tage kontrastlos verblassen, machen ihm die neuen kleinen doch konkurrenz. habe ich für den cv50f noch 780€ in akihabara - der quelle aller elektronik - ausgegeben (in europa kostete er 2400€) , bekommt man die heutigen kleinen mit besserer ausstattung schon um nichtmal 500€.

vor allem aber schätze ich nach meinem umpc-exkurs doch die tastatur als ein feature, dessen verzicht dem erfolg der umpcs - wie meinem amtek (links) - sehr zusetzen. umpcs wiederum überzeugen mich durch den touch-screen, der wie bei pdas, von hand bedienbar ist.
manche der liliputer sind auch convertibles wie mein toshiba convertible tablet-pc - also laptops die durch drehen und kippen zu tablets werden. ein system, daß man unbedingt mit touchscreens kombinieren sollte, statt wiederum stift-basierte grafik-tablets einzubauen.
genug meines fachlichen gesimpels: hier ist die - auch nicht ganz vollständige - liste von liliputing, mit details zu all den mini-notebooks dieser tage.
creative docs . net - ein schweizer vektor-künstler, der noch unter entwicklung, schon zu haben ist - einstweilen gegen freiwillige spenden. das programm ist - trotz vektor-orientation - zur darstellung im pixeligen umfeld gedacht, weshalb die bilder in jeder auflösung und größe immer perfekt aussehen. die oberfläche ist nicht gerade langweilig, sehr übersichtlich und fortschrittlich.
ein zwei tests ist es mir wert gewesen und ich muß sagen: sehr gut!
flickrfs gibt es nur für ubuntu und konsorten. für windowsianer lohnt sich aber der neidische blick auf das tool. jedenfalls erhöht es die wahrscheinlichkeit eines umstiegs auf linux um 0.003% - in meinem fall.
in wenigen schritten installiert, verbindet es die flickr-bilderwelt mit dem mount-table und bindet flickr als verzeichnis in den baum ein. was immer man in dem verzeichnis tut, spiegelt der flickt-account wieder. verzeichnisse anlegen, löschen. bilder bearbeiten und anschließend nie wieder ans hochladen denken müssen.
hier ist der link!
wie das video zeigt kann man mit einem multitouch-display, daß auch ir-reflektive symbole erkennt interessante dinge machen.
wer im physik-unterricht nicht so richtig experimentieren konnte, oder einfach nicht so aufmerksam war - findet allerlei erhellendes zum thema im internet.
zum beispiel eine wellenspielerei wie die unten abgebildete. es ist zwar kein spiel, aber es fällt unter “spielerisch lernen” und kann einen ganz schön beschäftigt halten.

auf der seite gibt es aber auch noch eine menge anderer physik-experimente für den unterricht.
bilder wie das rechte beherrschen das web dieser tage und sind stilmittel des web 2.0 geworden.
zurecht will also jeder auch soetwas sein eigen nennen… oder auch nicht.
wer aber will, kann den wet-floor-maker aufrufen und nach angabe von wichtigen parametern - wie kamerawinkel, drehung des hochgeladenen bildes, hintergrund und bodenfarbe - seinen eigenen naß-raum herunterladen.
kein atom-prozessor, trotzdem ziemlich ansehnlich. die video-performance ist nicht die beste, aber für viel anderes reichts.
so einfach machen creative commons die kunst.
das video zeigt was sich an der front ernsthafter touch-optimierter desktops tut. der bump-top wurde vor einiger zeit schon vorgestellt und wer der entwicklung nicht so folgen konnte hat sich vielleicht schon gefragt ob das system die forschungsphase überstanden hat. oh ja, es hat!
man kann nun auch per mail am laufenden gehalten werden. dazu muß man sich auf der webseite der bump-toppers anmelden.
mehr demo-videos nach dem link …
weiterlesen ‘bumptop 3d desktop in herzeigbarer version und private beta’



