FreeCad

FreeCad – Eine Alternative

FreeCad ist mit Sicherheit nicht gut geeignet für den Einstieg in die CAD-Welt. Die Lernkurve ist aber steil und man fühlt sich als  altbackener CAD-User in eine schöne neue Welt katapultiert.

Parametrisches CAD

Bei der Open Source Software, die für alle wichtigen Betriebssysteme zur Verfügung steht,  handelt es sich um ein parametrisches CAD-Programm – vor allem – für 3D-Anwendungen.  Was heißt das? Es gliedert jedes Projekt in Objekte, die manipuliert und innerhalb einer Objekt-Hierarchie eingesetzt werden können. Kombiniert mit anderen Objekten, behält man immer die Möglichkeit auf die Eigenschaften des verwendeten Objekts Einfluß zu nehmen. Der Zusammenhang zwischen den Objekten bleibt ebenso modellierbar, wodurch die Konstruktion nachträglich und immer wieder angepaßt werden kann.

So hat die Erstellung des nachfolgenden Objekts nur 10 Minuten gedauert.

FreeCad 10 Minuten

Und für eine Änderung zu folgendem Zustand,

FreeCad 11 Minuten

genügt eine Minute.  Man wählt das zugrunde liegende Objekt aus und ändert einen Radius und schon sieht das Ergebnis ganz anders aus.

virtuelle Werkbänke..

FreeCad Werkbank…sollen die Arbeit ebenfalls intuitiver gestalten, so wechselt man in FreeCad mit der Zeichnung von einer zur anderen Werkbank, die jeweils mit ihrem Satz an Werkzeugen, die für einen bestimmten Zweck spezialisiert sind, bereitstehen.

So kann man im Part-Design zur Skizzen-Werkbank wechseln um wie mit einer Reißnadel auf ebenen Oberflächen eine Form zu skizzieren, die dann entweder hinzugefügt oder ausgeschnitten wird.

Bei einigem habe ich selbst noch nicht durchgeblickt. Aber ich denke, da ist Stoff für noch ein Posting begraben 🙂

Erlernbar

Danke, Youtube! Fündig wurde ich bei Bram de Vries und für fortgeschrittenes Zeug bei BPLRFE. Folgt man den Videos Schritt für Schritt ist der Einstieg relativ schnell möglich.

Wer sich dann an die unendlichen Möglichkeiten der Python Script-Sprache heranwagen will, wird um entsprechend dichten Lesestoff nicht herumkommen. Dafür lassen sich damit dann aber auch

Wozu?

3D-Modelling ist für die 3D-Druckerei einfach unentbehrlich. Wer Prototypen baut und dabei viele Generationen durchläuft wird sich darüber freuen welche Vereinfachungen parametrische CAD-Systeme bieten. Und man kann die erzeugten Objekte in vielen Ausgabeformaten speichern und weiterverwenden – vor allem wichtig: STL.

Was haltet ihr davon? Für eure Meinung, aber auch für Tipps bin ich sehr dankbar!

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