will man schwarz-weiß malen kann man sagen: kreativität setzt eine art “drang” voraus, der kreative menschen von konsumenten unterscheidet. “ich will das schaffen” - heute sagt man “kreieren”. “mein werk” - meine schöpfung. es ist ein drang sich luft zu machen indem man in einem werk zeigt was in einem steckt - emotionell und handwerklich. hier liegt auch ein gewisser stolz begramen, der einen antreibt zu mehr, zu intensiverem, zu besserem.
aber der drang etwas zu machen ist in uns nicht alleine. da ist auch noch das “handwerk” - das wissen, wie. das erlernbar, übbare, unverzichtbare, das kreativität eigentlich erst zum ausdruck bringt.
was wir auch benötigen ist das kreative “auge”. hierbei würde ich sagen handelt es sich um den sinn für ästhetik der uns sagt was uns anspricht und andere ansprechen müßte. kreative machen nicht nur was ihnen gefällt. vor allem, wenn professionell, macht häufiger man was anderen gefällt.
und dann ist da etwas, was manche als “muse” bezeichnen und oft mit dem “drang” verwechselt wird. ich würde es als “jetzt mach ich das” bezeichnen. für mich ist es die entschlossenheit aktiv zu werden und das was “drang”, “auge” und “handwerk” ausgeheckt haben, auch wirklich zu tun.
und so sind kreative nur anders und nicht besser dran. manchmal ist man sogar schlimmer dran, denn musenküsse kommen nicht einfach so zu uns und reizen uns zum expressionimus. es kann geradezu deprimierend sein, wenn sonst alles im kopf paßt, außer das der wille es umzusetzen nicht einsetzen will. und hier ist es wichtig zu verstehen: es gibt “umzustände” die die kreativität fördern.
lifehack.org hat eine liste von 30 tipps, die helfen!
meine highlights:
- fang einfach irgendwo an
- setze dich kunst in jeder form aus
- bilde die realität nach
- schreibe und skizziere alle ideen zu allen zeiten





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