deborah gordon studiert ameisen um ihre beobachtungen auf menschliche organisationen zu übertragen - faszinierend.
da deborah hier nicht viel über die anwendung im menschlichen miteinander spricht, meine schlußfolgerungen:
jedes große projekt braucht resourcen
je mehr resourcen die flexibel umverteilt werden können und noch reserven bieten, desto erfolgreicher
an wirklich wichtige arbeit, läßt man die wirklich erfahrenen
nachwuchs muß geschult und für aufgaben vorbereitet werden, nicht gleich verheizt werden.
unternehmensleitungen großer unternehmen müssen keine ahnung von der wirklichen arbeit haben, sollten aber auch nicht intervenieren. die beste leistung die sie erbringen kann ist uneingeschränkter support.
die grazer fluidforms-leute sind genial! man kann sich alle möglichen radialen haushaltsobjekte wie vasen oder salz- und pfeffer-mühlen nach eigendünkel gestalten lassen. besonders schön wirken die objekte durch die verschiedenfärbigen hölzer. auf der webseite kann man gestalten, begutachten und bestellen.
faszinierend sind die früchte”körbe”, fluid earth benannt.
um diese zu gestalten sucht man sich eine landschaft in google-earth aus und diese wird dann in einen holzblock gefräst, der nicht mehr nur frucht-korb ist - das ist eine präsentationsfläche! (das bild verlinkt)
bruce schneider schreibt auf wired darüber warum er sein wi-fi nicht absichert und es mit anderen gerne teilt (”steal this wi-fi“). er erklärt auch kurz was man dabei bedenken sollte (attacken von kopierrechtsschützern bis asteroiden).
mich zieht der gedanke irgendwie an.
ich habe noch einen alten - sehr alten - wireless router der nur wep beherrscht, wenn ich den parallel zu meinem wpa-gesicherten wifi als offenen access-point betreibe und zwar mit einer meiner offiziellen sechs dedizierten ip-adressen, wäre ich dann auf der sicheren seite?
niemand würde es mein gesichertes netz knacken wollen, wenn er ein ungesichertes nutzen kann.
ich könnte die verantwortung für allen traffic über die eine ip von mir weisen.
ich könnte ja den datentransfer auf 256kbps einschränken
frage: ich habe da dieses file und möchte es für jemanden zum herunterladen freigeben, was soll ich tun?
antwort: lade hfs aus dem internet und installiere es, gib die datei frei und erlaube zugriffe auf port 80 durch die windows-firewall. nun benötigt der herunterladende noch die rechner-ip-adresse und das passwort, daß du vielleicht vergeben hast.
frage: ich habe da in der firma diese datei und möchte sie nach hause schicken, aber ich kann hier keinen usb-stick verwenden und für mail ist die datei zu groß. was kann ich tun?
antwort: lade hfs aus dem internet und installiere es, gib ein neues verzeichnis frei und erlaube zugriffe auf port 80 durch die windows-firewall. nun kannst du über einen webbrowser auf das verzeichnis zugreifen und daten hochladen. das solltest du natürlich tun, bevor du die datei hochladen möchtest.
frage: wo bekomme ich hfs?
antwort: den http-file-server gibt es hier! und so siehts im browser aus:
gever tulley bringt in seiner tinkering-school kinder näher an das machbare und erfahrbare und spricht bei ted darüber, wie eltern ihre zeit mit ihren kindern nutzen können. guter punkt! falls ich einmal kinder haben sollte…….
in zeiten wo gute computergrafik nicht mehr an der perfomance scheitert, und computeranimationen aus frühen jahren wie kinderkritzelein wirken, müssen sich künstler neuen herausforderungen stellen. lange schon gelten für eine eingeschworene grafik-demo-szene 64kb als die selbstauferlegte grenze innerhalb der man alle bildgewalt entfesseln zu können als kustwerk gilt.
in wien findet am 17.jänner wieder eines der monatlichen demoscene-meeting mit der binären nummerierung 0011 (=3) statt. mehr auf der webseite von [d]vision.at
demos zum download und zum bewerten gibt es auf scene.org (da linkt auch das bild hin)
sie mögen böse und verrückt sein - die evilmadscientists -, aber selbst schräge geister haben einen sinn für ordnung. zumindest ist es beruhigend zu wissen, daß sich solche wissenschaftler um die ordnung im kinderkram sorgen - oder aus kinderkram eine wissenschaft machen !?
wer ein modernes windows-handy sein eigen nennt kann von der kargen webseite ein tool laden, das aus dem handy einen wifi-router macht. man kann sodann über die wire-less-verbindung des handys und dessen gprs/umts/hsdpa-uplink surfen. ich erinnere mich dunkel daran, daß nokia so etwas schon vor 5 jahren in die mobiles einbauen wollte. warum gibt es das nicht schon längst? wo bleibt die s60-variante?
xavier enigmas phys-game bietet ein grünes flash-animations-feld. und dieses läd ein objekte in den raum zu malen, die dann ganz nach physikalischen gesetzäßigkeiten der schwerkraft folgend nach unten streben und dabei, je nach räumlicher anordnung interargieren. feiner spaß für gehirnpausen. ich liebe spiele, bei denen es nicht um gewinnen und verlieren geht…. (das bild verlinkt)