ein mensch, dem schweiß schon ganz verfeindet;
geht aus, sich einen ventilator spendet.
er kauft ihn ein, trägt ihn nach haus’.
er baut ihn auf, er läuft - tag ein tag aus.
doch damit nicht genug der kühle.
denn kein ende hat die sommerschwüle -
so kauft sich eben jener mensch erneut
was ihn mit gewirbelt kühler luft erfreut.
dann sitzt er zufrieden lächelnd,
statt verzweifelnd hechelnd,
zwischen rotorblättern gut befächert,
während er noch kühles bechert.
doch wieder läuft er hin und zahlt,
doch diesmal für einen mantel, weil ihm kalt.
tags darauf: die fieberkurve - unbeliebt -,
dem menschlein einen dämpfer gibt.
kühl ist’s auch im stillen grab,
da bracht ihn hin, der luft-mix-stab.
ohne klima aber ventiliert
sommer 2007 - thomas prikowitsch
wieder eine anspielung auf eugen roths sämtliche menschen



