cybercafes sprossen in japan aus dem boden, oft in kombination mit spielhallen sind sie eine mischung aus mangalastiger bibliothek und internet-caffee, aber mit mehr komfort als man in europa je erwarten könnte. man hat einen cubicle mit bequemem lehnsessel oder sogar einem sofa, einen internetzugang und bei preise von 1400-2400 yen die nacht auch einen schlafplatz. weit von auffanglagern für wohnortlose, sind die cyber-kultur-träger eher ein ausdruck modernen nomadentums - in einer kultur, in der wohnen ohnehin oft nur heißt einen einzimmerigen platz zum schlafen zu haben.
der englische reuters-text auf yahoo-news enthält das gesamtbild.



