wir trafen uns mit freunden und machten die gegend um den großen buddha in kamakura unsicher.
die stationen:
- tokyo (weils nun mal tokyo sein muß)
- kamakura (weils in der nähe ist)
- ueno (weil hier bier auch ganz gut ist)
die stadt kamakura liegt wie am plan verzeichnet im südwesten tokyos und ist mit dem zug unkompliziert zu erreichen.
kamakura ist für den großen buddha berühmt und war früher einmal (so um 1200) regierungssitz und zentrum japans.
man stolpert also von tempel zu tempel, beobachtet die japaner bei religioesen aktivitaeten und flaniert auch mal am strand entlang, auch wenn ich mir nicht sicher bin ob das nun wirklich der ideale platz zum surfen ist. aus mancher perspektive siehts eher aus wie eine muellhalde.
wir haben im 1. tempel, den wir besuchten bonsai in baumgroesse bewundert, im 2. tempel einer shintoistischen trauung zugeguckt und waren davon so erschoepft, dass wir essen gingen. dannach gings zum busbahnhof, wo wir dann auf vier raedern statt auf allen vieren zu griechen zum buddha rollten. der hohle kupferkoloss in gruen begeistert die japaner zu blumen-opfern und viele schauen, was drinnen steckt - wahrscheinlich nicht viel.
von dort ueber den reichlich genug erwaenten sand-strand marschierten wir zur kaffeepause in einem kleinen laden mit deko-zubehoer fur die wohnung, und eben kaffee.
der kaffee hielt uns im zug gerade wach genug, um in tokyo noch bei genug verstand zu sein um auch wieder auszusteigen. die yamanote-line trug uns nach ueno und nach bier und dem japanischen verstaendnis von gegrilltem schweinebauch brachte und die ginza-line nach asakusa, wo wir noch ueber die asahi-brauerei herfielen.
achja. ich habe das piratentuch gegen einen 1000yen-hut in kamelfarben getauscht.
haiku des tages:
japan tempelgepflastert
traditionell
agnostisch bis areligioes



