dieser tage findet im neuen messezentrum im zweiten wiener stadtteil die alljährliche itnt-messe statt. ich habe sie besucht und war ein wenig enttäuscht. ausgestellt fand man nur in wenigen fällen, das wa mich am meisten interessiert hat - hardware. gute ausnahmen stellten samsung und microsoft dar, die nicht mit aktuellen produkten geizten.
samsung:
bei samsung habe ich daher nun endlicheinen q1-umpc (samsung) gesichtet und ausgibig getestet. aufgefallen ist mir, daß viele umpc-features der installation eines deutschen software-images zum opfer gefallen sind. in sachen akku-leistung, leistung (grafik), gewicht, handlichkeit und connectivität (vga, mini-usb, cf) schlägt er meinen amtek zwar, der touchscreen ist aber etwas zu überempfindlich - weshalb ich mein amtek-baby vorziehe. teurer ist er auch. was mir auffiel ist, daß die herren von samsung, dort vor ort kaum mit dem gerät vertraut zu sein schienen. insgesamt scheint österreich kein markt für sowas zu sein. schade!
weiterlesen ‘itnt-messe in wien’
auf wien.gv.at findet sich neuerdings ein stadt-plan mit abschalt und hinzuschaltbaren plan-details, der auch eine ortho-ansicht bietet - also bilder, geschossen von künstlichen erdtrabanten - adressuche inklusive! die luftbilder entsprechen 50cm per pixel und sind erstaunlich aktuell.
eine idee, die mobiles drucken wirklich so mobil machen könnte wie die kamera, die die bilder einfängt. sofortbilder im zeitalter der digital-kamera. wie das geht? wieviel das kostet? man lese selbst: zink!
oder so… wer sich das vornimt, hat redet vielleicht von dieser großvater-uhr aus holz, die man nach ausgestellten plänen selbst bauen kann.
das kommt dabei heraus, wenn ich am kleinen amtek-tablet rummale.

nicholas negroponte und andere veteranen des media lab des mit in boston, haben sich da ja einiges vorgenommen. sie wollen jedem kind der 3. welt den zugang zur it-infrastruktur der 2. und 1. welt gewähren. all das durch ein “schul”-projekt, das auf der verteilung einfacher und robuster laptops beruht. ihr projekt trägt den namen “olpc” und findet sich im netz unter www.laptop.org.
die linux-laptops sind nicht schnell, haben gerade dadurch ein vergleichsweise energiesparendes konzept mit einem farbig und doch auch schwarzweißen display, daß auch in heller umgebung lesbar ist. bewegliche teile sind nur der aufklappbare screen und 2 antennen. flash-speicher und ein sd-karten-slot sowie usb-ports lösen das speicherplatzproblem fleißiger nutzer. eine kamera und microphon machen das gerät zum kommunikator. und da energie in der 3. welt ein seltenes und wertvolles gut ist, kommen die laptops mit einer kurbel zum strom erzeugen.
weiterlesen ‘“one laptop per child” - olpc - und wir’
mit bis zu 1 woche lagerfrist, kann so ein file über den erhaltenen download-link an eine menge leute verteilt werden. senduit!
für ein richtiges webprojekt habe ich mir vorgenommen einen sogenannten lamp-server aufzusetzen. zur erleuchtung lamp hat nix mit licht zu tun. lamp steht für:
- l.inux
- a.pache
- m.ysql
- p.hp oder p.erl oder p.ython
dabei habe ich freebsd ins auge gefaßt gehabt und bin an der tatsache gescheitert, daß man von einem usb-cd-rom zwar starten, nicht aber installieren kann. also ubuntu!
was habe ich heute geschafft?
weiterlesen ‘ubuntu - 1 - das ziel’

das ist ein amtek t700 origami - ein sogenannter umpc. diese ultramobilen pcs haben es mir schon eine weile angetan und nun ist dieser mein. warum die begeisterung? im gegensatz zu einem pda, (selbst mit 640×480 auf 3,5″) ist das display flächenmäßig mit 7″ mehr als doppelt so groß. und das wiederum ermöglicht es mir…. ja, auch zu surfen. aber vor allem zu zeichnen.

windows xp läuft in seiner tablet-version. laufen tun auch videos, und ein paar spiele. aber insgesamt ist er mit seinem 1ghz kein powerhorse! über wifi und blue-tooth nimt er kabellos verbindung auf und ich gehe über ein kabel und nokia im umts-netz spatzieren. 2x usb, audio in/out und ein docking-port - bisher ohne docking-station - machen den kleinen kerl “verbindlich”.
und zwar bei faceresearch! die leute dort lassen den computer gesichter kombinieren. und als web-besucher kann man selbst ausprobieren, was da passiert. schön zum experimentieren.
da die genetische geschichte des menschen ja zeigt, daß der mensch zuerst kaffeebraun war, dann zentralasiatische und erst von da weg europäische und ostasiatische züge annahm kann man mit ein wenig spielerei die schönste mischung zusammenbrauen.
normalerweise, schießt man mit der kamera auf etwas, läd das bild in den computer, bearbeitet es um es schließlich hochzuladen.
mit snipshot, läd man es erst hoch um es dann online zu bearbeiten. die funktionen sind beschränkt aber sehr nützlich und übersichtlich umgesetzt.