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tretmühlenphilosofie - wozu die viele arbeit?

“wozu mache ich die arbeit?”

“damit die firma läuft!”

“wozu läuft die firma?”

“damit du arbeit hast!”

hier stimmt etwas nicht! oder ist es doch so? oder kommt es einem machmal nur so vor? hier beisst sich die sprichwörtliche schlange in den sprichwörtlichen allerwertesten. und dabei wird etwas übersehen weshalb es den mitarbeitern meist eher nach folgendem auszusehen scheint:

“wozu mache ich die arbeit?”

“damit die firma läuft!”

“wozu läuft die firma?”

“damit die firma läuft!”

arbeitet man für die firma - und nur für die firma? arbeitet man um zu arbeiten? diese fragen haben große bedeutung, denn immer modernere experimental-management-experimente (und anders kann man manches nicht nennen) fördern immer unglücklichere mitarbeiter zu tage. ja, es wird immer auffälliger, dass viele menschen mit ihrer arbeitssituation unzufrieden sind, vor allem weil sie den sinn ihrer tätigkeit der obenstehenden fragen unterwerfen und keine sinnvolle antwort finden.

aber den dialog wie folgt umzuschreiben scheint die frage nach dem sinn der arbeit auch nicht zu beantworten - dabei würde es ihn so abkürzen:

“wozu mache ich die arbeit?”

“damit du dir dein leben leisten kannst!”

wäre das der fall, wieso arbeitet der mensch dann über das notwendige hinaus? wieso gehen die leute dann nicht nachhause, wenn sie das notwendige beisammen haben? weil jeder andere wünsche und ziele hat - daher verscheiden viel braucht. und was ist mit denen, die sich jeden wunsch erfüllen können und noch immer arbeiten?

damit sind wir bei der eigentlichen antwort:

“wozu mache ich die arbeit?”

“damit du dir deine freizeit leisten kannst!”

…und alles was man in seiner freizeit tun möchte. und manche zählen halt gerne geld. aber grundsätzlich haben die meisten arbeitenden menschen dieses ziel ihrer arbeit aus den augen verloren. viele arbeiten mehr für die anerkennung als für ihr erarbeitetes geld. viele arbeiten um etwas zu hinterlassen - etwas von bleibendem wert zu erreichen. aber sind das wirkliche gründe zur arbeit oder nur kolportierte wertvorstellunge, die wir glauben, weil wirs so oft hören?
und viel zu viele sehen ihre freizeit im falschen licht. freizeit ist - einer gelehrten meinung nach - nicht nichtstun, sondern der verbleibende zugang zur wahren bedeutung unserer arbeit. und damit endet meine einleitung zu folgenden links, die interessante und er- und einleuchtende gehirnarbeit bieten.

http://www.lifehack.org/articles/lifehack/what-is-work-for.html

http://www.slowleadership.org/2006/09/leisure-is-meaning-of-work.html

außerdem auf bitspirits: