wie oft hat man sich das schon gewünscht - auszubrechen aus der büro-kubischen umgebung die bürokratisch archaische bürohengste als arbeitsplatz bezeichnen. weg vom bürohengst zum nomadisch lebenden karawanen-kamel scheint da manchem eine lösung zu sein. hinaus aus dem büro, in den park, in den zug, in das kaffee am eck oder gar nach hause; um dort zu arbeiten. man lebt wo das zelt gerade steht und gras wächst. man arbeitet wo der laptop ist und sich strom und breitband findet. kabel, wifi, umts und so weiter helfen angeschlossen zu bleiben.
die herausforderung ist aber nicht einen weideplatz - ähm, arbeitsort - zu finden. die herausforderung liegt, wie die richtigen abenteuer, im kopf. im büro schweifen die gedanken manchmal in die ferne und fern vom kopf sind sie dann kaum zum arbeiten zu gebrauchen. was wenn der körper mitschweift, wir uns also wirklich aus dem büro bewegen? arbeiten wir dann wirklich? wo ist die grenze zwischen arbeit und freizeit? mancher arbeitet für die freizeit, mancher arbeitet in der freizeit, nun ist man frei zu arbeiten wo und wie man will. will man da noch? wie stellt der reale kameltreiber eines virtuellen teams (= toll ein anderer machts) sicher, daß alle nicht nur weiden und grasen sondern dabei produktiv sind? das ist aber nicht die einzige herausforderung.
womit kommuniziert ein virtuelles team am besten? ist ein mail genug? virtuelle telefonanlagen von funknetzbetreibern? einfach nur ein mobile-phone? sms? video-telefonie? webcam und voip? wie meetet man am besten? gibt es einen ersatz für die gespräche rund um den kaffee-automaten?
mit all diesen und mehr fragen beschäftigt sich ein neuer blog: http://webworkerdaily.com/
vor allem sollen digitale nomaden erzählen wie sie in ihrer realen virtualität des arbeitsplatzes produktiv sind.




0 reaktionen zu “digitale nomaden und virtuelle kamel-treiber”