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the sims und kleine mädchen

der telegraph hat zu dem thema einen interessanten artikel. unter living dolls stellt man sich vielleicht etwas niedliches vor. man lese selbst…

für all jene, die dem langen englischen text nicht ganz folgen wollen, die highlights:

junge mädchen stellen die größte gruppe von sim-spielern - verbringen mitunter 6 stunden am tag vor dem spiel - und vertiefen sich dabei in eine virtuelle welt.
die annahme der eltern über ein spiel wie “the sims”: die kinder lernen “daß man hart arbeiten muß, fit bleiben muß und zu anderen freundlich zu sein um ein gutes leben zu führen.” ganz positiv oder?
wer der wahrheit ins auge schauen will liest weiter…

beim beobachten der kinderchens fiel psychologen folgendes auf: während man meint es wäre für mädchen nützlich sich in einem häuslichen umfeld mit sozialen strukturen vertraut zu machen entwickeln die kinder manchmal recht subversive methoden zur problemlösung. “manchmal lasse ich die spielfiguren sterben, speziell die schwangeren frauen, ihre hygene und nahrungsbedürfnisse sind hoch und in einem haushalt mit anderen ist es schwer auf sie aufzupassen und die bedürfnisse zu befriedigen.” schockiert?

über die spielfigur natascha erzählt das mädchen: “sie hatte zwei babies, die immerzu schrien und nie das taten, was ich wollte. ich habe sie eingesperrt bis ein sozialdienst kam und sie abholte.”

wenn man in “die kinder lernen, daß man hart arbeiten muß, fit bleiben muß” einen einfluß auf das spätere leben der kinder sieht? welchen einfluß hat dann der zugang zu problemlösungen, den die kinder praktikabel finden?

“wir stecken die figur in den swimming-pool und nehmen die leiter weg um zu sheen, wie lange sie durchhalten ehe sie ertrinken.”

“wir geben ihm immerzu getränke und lassen ihn nicht zur toilette gehen bis er sich auf den boden erleichtert.”

das ist spielerisch interessant oder lustig? das sind kinder die probieren was passiert, wenn man gegen die regeln spielt und die die grenzen für akzeptables verhalten erforschen?

und da sage noch jemand gewaltfreie spiele wären nicht so gefährlich wie ein ego-shooter!

außerdem auf bitspirits:

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