schnelles auto
schnelles essen
sauberstes chinatown
ekoda - die erde bebt. auf tatamimatten und futons gebettet bekommt man das ganz gut mit. stärke 1,5-2 nach richter. wir wohnen aber japanisch, was durch die baustruktur schon ein wenig erdbeben-komfort bietet.
yokohama - chinesisch essen im 10-speisen-takt, 10 dinge bestellen, essen, 10 dinge bestellen, essen… ähm genießen… 90 Min. lang um 3000Yen pro person. wären wir noch 2 Minuten später gekommen wäre unser tisch weggewesen, was äußerst schade gewesen wäre. am hafen schongliert ein brite mit fackeln, kettensägen und äxten, dabei redet er so schnell japanisch als würde seine zunge mit einem maschinengeweht schonglieren. das mädchen mit den roten schuhen wirft einen sagengestalt-würdigen melancholischen blick über den hafen.
ein bisschen zu viel sonne, aber ein ruhiger abend bei yamamotos, die uns dann auch nach kleiner irrfahrt in den weiten tokyoter gassenschluchten, nach hause nach ekoda bringen.
size matters - after all
möglich: stundenlanges u-bahnfahren
im kreis der yamanote-sen.
sendai - frühstück im hotel ist überraschend reichhaltig, sodaß am morgenmarkt nur mehr die erdbeeren interessant sind. hier ist alles meergetier irgendwie kleiner als i norden. ein älterer japaner in kimono und geta und einer zerknautschten zigarette im mund gibt einen lustigen anblick.
auf date masamunes spuren, nehmen wir den hopon-hopoff-touristenbus und fahren zu date-samas mausoleum, daß von hohen bäumen umgeben am berg liegt. danach gehen wir auf die suche nach der burg finden aber nur einen ultrabunten tempel der kriegshelden huldigt und dazu kriegsmaschinerie aus dem ww2 ausstellt. grüne bohnenpaste auf mochi versußt einem den tag. hier ein reiterstandbild, daß zu wichtig war um eingeschmolzen zu werden.
tokyo - noch größer. quer-tokyo-ein nach ekoda, einer kleinen station einer privat-bahnlinie, 3 stationen nach ikebukuro, welches wir über die yamanote-sen erreichen. koyamas heißen uns gastfreundlich willkommen. wir dürfen im oberstock wohnen.
von norden nach süden
von kimchi zu rinderzunge
von winter zu winter
morioka - kaffee in einem japanischen kaffeehaus begleitet von sand:uichi, mjamm. qauf der suche nach dem keramik- und gußeisen-zentrum der stadt stolpern wir über einen tempel mit friedhof. idylle im hinterhof. gußeisen läßt sich sehen, aber leider nicht sinnvoll transportieren, weil einfach zu schwer.
sendai - noch größer. ein elektronic-store vor dem bahnhof verkündet seine werbebotschaft auf japanisch, chinesisch, koreanisch, englisch, französisch und deutsch und lockt uns damit durch die eingangspforten, nachdem wir unser zimmer im holliday-in bezogen hatten. eine neue speicherkarte für die cam tut schon not. eine einkaufsstraße entlang, eine zweite, völlige überdachte zurück. endlich ein internet-cafe in einer japanischen spielhalle. asobu ga hoshiiiiiii da yo!
dates gyuutan erfreut den gaumen. in sendai ißt man rinderzunge in aller varietät. dates gyuutan heißt das lokal wohl, weil der lokal-volks-held date masamune hieß. dazu mehr….