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archiv - April, 2005



2005 04 15

Tokyo-Narita - Frankurt

tokyo/narita - schön, modern, unkompliziert. die letzten yen anzubringen war schon komplizierter.
frankfurt - 5 filme später, etwas weiter im westen gelegen, heißt uns europäisches wetter willkommen. wäre da nicht die 3/4 stunde wartezeit im flugzeug gewesen… der tower brennt… nein, nur ein feueralarm und kein redundanter tower…
wien - heimat du hast uns wieder….

sitzend warten um endlich sitzend zu warten





2005 04 14

Geordnet, Komprimiert
In Koffern fest verschlossen
Für den Postweg optimiert

tokyo - nichts besonderes. vormittags sehen wir uns das papiermuseum in einem kleinen park an. die meisten kirschblüten sind schon von den bäumen gefallen und wittern dahin.
in tokyo herumzukommen ist kein problem. man sucht sich die sehenswürdigkeit, dann eine nahegelegene u-bahn-linie, und schon ist man unterwegs. wir fahren nocheinmal zu einem großen kaufhaus und kaufen ein.
nachmittags steht vor allem packen am programm. abendessen bei unseren gastgebern.

die zeit verfliegt in ewigkeit.

2005 04 13

Geschichtsträchtige Orte
Im Museum nachgebaut
Edo wie es einmal war

edo - wir trafen uns an der brücke, die die zwei bezirke verband. ryogoku. dort steht neben der tokyo-sumo-halle das o-edo-museum. auf stelzen steht das gebäude etwa 10 meter über uns. und darin steht ein postamt, die brücke und ein kabuki-theater in originalgröße neben einer menge kleinerer modelle, die das tägliche leben vor über 100 jahren aufleben lassen.
mittags werden lassen wir uns von einem sumo-ringer-menü stärken. man sitzt am boden, am tisch steht sake und ein großer topf am feuerchen. sumo-ringer leben gesund!
nachmittags machen wir asakusa unsicher. unsicher ob wir dort mitbringselkaufen sollenwollen. sehenswert allemal. der eindeutig buddhistische tempel sensou-ji ist gut besucht. nach einem snack gehen wir shoppen.

edo = tokyo


2005 04 12

Ewig fährt die Bahn
Durch Tokyo und Anderswo
Auch Fujimidae wird dem Namen nicht gerecht

tokyo - der vormittag vergeht im flug, aber nicht im flugzeug - in der bahn.
nachmittagsruhe
abendessen bei unseren gastgebern.

ein ruhetag muß auch mal sein

2005 04 11

Elektronik wie am Fischmarkt
Um ettliches ärmer flüchten wir -
Buchläden sind billiger.

tokyo - wir treffen yamamotos. shoichi begleitet mich durch akihabara, wärend irene mit mio die straßenmärkte nach keksen und anderem omiyage durchsucht - wir wurden beide fündig.
nachdem wir mittagessen waren schicken wir irenes ausbeute gleich per post nach hause.
wir lassen uns vom klugen mann am ueno-bahnhof informationen über das papiermuseum ausdrucken, klappern ein paar book-stores ab um dann nocheinmal den klugen mann am bahnhof zu konsultieren, wann wir das sehr wienerisch stille kaffehaus frequentiert haben, kann ich im moment nicht mehr in den zeitstrom einordnen. sehr exklusiv und schön war es jedenfalls - aus den 30′erjahren, fast originalerhalten.

akihabara rulez

2005 04 10

Spicy Currey
Fleischspeise, die wir verstehen
Wiederkunft vorprogrammiert

ekoda - brunch
tokyo eki - schöner bahnhof, vor dem kaiserlichen palast gelegen. exerzierplatz, goldfische, beides unheimlich groß.
ginza - auf der anderen seite des bahnhofes, reklame soweit das auge reicht. nur der immer dünkler werdende schmale streifen des himmels zeigt, daß es spät wird. sonst ist es seeeehr hell. wie vom licht angezogene insekten, massenhaft menschen. auch sonntgs volles programm.

kimchi!

2005 04 09

kyoto - ein letztes mal mitbringsel-shoppen im underground-shopping-mall unter dem busbahnhof und anderswo. bento-bewaffnet besteigen wird den kodama - tokyo made ikimasu.
shin-fuji - schön, fuji mag uns nicht!
tokyo - ruhiger abend mit o-furo.


2005 04 08

Bento-Box beladene
Bewunderer berühmter Blüten
Bestaunen besessen Baumkronen

himeiji - ein originalerhaltenes schloß in einem kirschbaumgarten versteckt sich nicht vor den neugierigen blicken. auf einem festungshügel gebaut lockt es die touristen direkt vom bahnhof fort, die breite straße entlang, durch den wasserumgrabenen park 7 stockwerke hoch in die luft. auf holzenen, steilen stiegen steigen japsende japaner in pantoffeln himmelwärts, sehenswürdig!
auch zu 50% kirschblütenbehangene bäume berauschen die begeisterungsfähigen sinne. jeder schritt ein foto wert. ein persisches lokal wirbt mit gesunder orientalischer kost, wie kebap. wir essen japanisiert italienisch auf einer überdachten einkaufsstraße, die vom schloß zum bahnhof führt.
das absolute sight-seeing-highlight.

nur mit dem nozomi wären wir schneller zu hause gewesen…

2005 04 07

ein weg zwischen steinen
weist dem verblondeten geist
den weg zum glück

kyoto - der kaiserpalastgarten ist groß! 1300 x 700m groß, bietet er nicht genug kirschbäume für all die fotografen. um gute plätze buhlen lohnt sich. auf den knien zu rutschen lohnt sich am ersten kirschblütentag. auch regenwetter vermasselt den blühenden bäumen nicht die show.
am kiyomizu-dera ist mitbilgern unumgänglich, ein wildbach an japanern weißt einem den weg. ein blondierter girly-club mit gleichgeschalteten interessen macht alle firlefanzen mit und fotos davon. ein “wer ist wer” in 20 jahren vorprogrammiert. der tempel auf stelzen lockt die massen, die porzellan-gasse hoch, wo wir in schirm- und fächer-geschäften stöbern.
3200yen pro person in tofu investiert beschert uns ein festessen unter kimono-mädchen-anleitung - schließlich muß man das alles richtig essen, wenn man schon die schuhe dafür auszieht.

note to myself: mehr speicher im nächsten urlaub!


2005 04 06

urlaub, sonne, mövenkreischen
nicht nur das aquarium
bietet wasserspiele

nagoya - ein tag ohne sightseeing. wirklich nötig, wirklich gut… wirklich gut zu sehen, daß sich manche dinge und personen kaum verändern. “na wirklich”, noriko!
zeit ein wort über hochtechnisierte ausstattungsteile der hiesigen doppelnullen zu verlieren. denn die sind mindestens so sehenswert wie die ausstattung von doppelnull-agenten. die japanische weiterentwichlung der sitzmöbel für die meist kleinsten räume einer wohnung spielen hier auf knopfdruck und reglerbetätigung so manches stück.
high-tech ist dabei nicht nur die sitz-fläche, die mit springbrunnen, heißluft und sitzflächen-beheizung aufwartet, auch die integration eines waschbeckens in den spühlkasten, dessen wasserspender bis erreichen des spühlkasten-füll-standes läuft zeugt von einem erfindergeist der durch platzmangel beflügelt wurde.

genug vom werbetexten….

2005 04 05

der garten ist silber,
der tempel ist gold,
und vize versa

kyoto - busfahren um den goldenen tempel - kinkakuji - zu umwandern. ein beeindruckender garten erfreut. kirschblüten-mochi auf spießchen ebenfalls.
daitokuji heißt ein tempelbezirk, der ein klassisches kyoto und berühmte gärten vorzeigt. ganz in der nähe - mit einheimischer hilfe entdeckt - ein tofu-lokal. tofu: die kyotoer spezialität in allen varianten. subarashii.
für den silbernen pavillion - ginkakuji - fehlte entweder das silber oder es war angelaufen. dafür haben unsere augen noch kein saftigeres grün gesehen als das der meisten der 48 moos-arten die hier liebevoll gepflegt den gartenboden überziehen.
zurück zu den öffis über den philosofenweg, wo wir frische senbei probieren und einen kaffe in einem allzu europäisch wirkenden kaffeehaus trinken.

laßt die jinriksha-fahrer nur die kimonomädchen führen….


2005 04 04

nebelverhüllte berge
schüchtern versteckt -
vor touristen

tokyo - ekoda - ikebukuro - tokyo-station - auf nach westen! dem fuji und kyoto entgegen.
shin fuji - ein bummelzug. halt beim fuji, doch halt wo ist der berg? weiter nach westen
kyoto - akiko und ryooko holen uns vom bahnhof ab. wir werden quer durch kyoto am kamogawa entlang nach norden chauffiert. in einen bezirk genannt taka-hana-chou was bezirk der großnasen bedeutet - passend also. der ryoukan ist fantastisch traditionell. ein trockengarten ziert den kleinen innenhof, auf den wir einen direkten blick haben. wir bestellen japanisches frühstück für den nächsten tag und fahren wieder ans andere ende kyotos zu freunden akikos, wo wir bewirtet werden und akiko einen kurzen auftritt hat.
6-jährige japanerinnen können schon kanji-lesen… alle sind fasziniert und ich … und ich nehme mir mehr ernst beim lernen vor.

grüntee ist grüntee ist grüntee ist kein spinat…..